Impressum

Offenlegung gemäß § 25 Mediengesetz:
Inhaber der Website: Verband der Tanzlehrer Niederösterreichs (VTN), Hauptplatz 14, Tulln

Imprint

Die Informationen auf dieser Website (http://www.tanzschulen-noe.at oder http://www.tanzschulen-nö.at oder http://www.noe-tanzschulen.at sowie http://www.nö-tanzschulen.at) werden vom VTN bereitgestellt und redaktionell betreut. © Copyright - wenn nicht anders vermerkt - bei den AutorInnen, d.h. beim VTN.

AutorInnen können nicht für irrtümliche Informationen haftbar gemacht werden.

Disclaimer

Inhalt des Onlineangebotes
Der Autor übernimmt keinerlei Gewähr für die Aktualität, Korrektheit, Vollständigkeit oder Qualität der bereitgestellten Informationen. Haftungsansprüche gegen den Autor, welche sich auf Schäden materieller oder ideeller Art beziehen, die durch die Nutzung oder Nichtnutzung der dargebotenen Informationen bzw. durch die Nutzung fehlerhafter und unvollständiger Informationen verursacht wurden, sind grundsätzlich ausgeschlossen, sofern seitens des Autors kein nachweislich vorsätzliches oder grob fahrlässiges Verschulden vorliegt.

Alle Angebote sind freibleibend und unverbindlich. Der Autor behält es sich ausdrücklich vor, Teile der Seiten oder das gesamte Angebot ohne gesonderte Ankündigung zu verändern, zu ergänzen, zu löschen oder die Veröffentlichung zeitweise oder endgültig einzustellen.

Verweise und Links

Bei direkten oder indirekten Verweisen auf fremde Webseiten ("Hyperlinks"), die außerhalb des Verantwortungsbereiches des Autors liegen, würde eine Haftungsverpflichtung ausschließlich in dem Fall in Kraft treten, in dem der Autor von den Inhalten Kenntnis hat und es ihm technisch möglich und zumutbar wäre, die Nutzung im Falle rechtswidriger Inhalte zu verhindern. Der Autor erklärt hiermit ausdrücklich, dass zum Zeitpunkt der Linksetzung keine illegalen Inhalte auf den zu verlinkenden Seiten erkennbar waren. Auf die aktuelle und zukünftige Gestaltung, die Inhalte oder die Urheberschaft der gelinkten/verknüpften Seiten hat der Autor keinerlei Einfluss. Deshalb distanziert er sich hiermit ausdrücklich von allen Inhalten aller gelinkten/verknüpften Seiten, die nach der Linksetzung verändert wurden. Diese Feststellung gilt für alle innerhalb des eigenen Internetangebotes gesetzten Links und Verweise sowie für Fremdeinträge in vom Autor eingerichteten Gästebüchern, Diskussionsforen und Mailinglisten. Für illegale, fehlerhafte oder unvollständige Inhalte und insbesondere für Schäden, die aus der Nutzung oder Nichtnutzung solcherart dargebotener Informationen entstehen, haftet allein der Anbieter der Seite, auf welche verwiesen wurde, nicht derjenige, der über Links auf die jeweilige Veröffentlichung lediglich verweist.

Urheber- und Kennzeichenrecht

Der Autor ist bestrebt, in allen Publikationen die Urheberrechte der verwendeten Grafiken, Tondokumente, Videosequenzen und Texte zu beachten, von ihm selbst erstellte Grafiken, Tondokumente, Videosequenzen und Texte zu nutzen oder auf lizenzfreie Grafiken, Tondokumente, Videosequenzen und Texte zurückzugreifen.
Alle innerhalb des Internetangebotes genannten und ggf. durch Dritte geschützten Marken- und Warenzeichen unterliegen uneingeschränkt den Bestimmungen des jeweils gültigen Kennzeichenrechts und den Besitzrechten der jeweiligen eingetragenen Eigentümer. Allein aufgrund der bloßen Nennung ist nicht der Schluss zu ziehen, dass Markenzeichen nicht durch Rechte Dritter geschützt sind!

Das Copyright für veröffentlichte, vom Autor selbst erstellte Objekte bleibt allein beim Autor der Seiten. Eine Vervielfältigung oder Verwendung solcher Grafiken, Tondokumente, Videosequenzen und Texte in anderen elektronischen oder gedruckten Publikationen ist ohne ausdrückliche Zustimmung des Autors nicht gestattet.

Datenschutz

Sofern innerhalb des Internetangebotes die Möglichkeit zur Eingabe persönlicher oder geschäftlicher Daten (Emailadressen, Namen, Anschriften) besteht, so erfolgt die Preisgabe dieser Daten seitens des Nutzers auf ausdrücklich freiwilliger Basis. Die Inanspruchnahme und Bezahlung aller angebotenen Dienste ist - soweit technisch möglich und zumutbar - auch ohne Angabe solcher Daten bzw. unter Angabe anonymisierter Daten oder eines Pseudonyms gestattet. Die Nutzung der im Rahmen des Impressums oder vergleichbarer Angaben veröffentlichten Kontaktdaten wie Postanschriften, Telefon- und Faxnummern sowie Emailadressen durch Dritte zur Übersendung von nicht ausdrücklich angeforderten Informationen ist nicht gestattet. Rechtliche Schritte gegen die Versender von sogenannten Spam-Mails bei Verstößen gegen dieses Verbot sind ausdrücklich vorbehalten.

Rechtswirksamkeit dieses Haftungsausschlusses

Dieser Haftungsausschluss ist als Teil des Internetangebotes zu betrachten, von dem aus auf diese Seite verwiesen wurde. Sofern Teile oder einzelne Formulierungen dieses Textes der geltenden Rechtslage nicht, nicht mehr oder nicht vollständig entsprechen sollten, bleiben die übrigen Teile des Dokumentes in ihrem Inhalt und ihrer Gültigkeit davon unberührt.

Was haben alle Tanzschulen dieses Verbandes gemeinsam?

Unterricht durch in Österreich ausgebildete Tanzlehrer

Wie wird man Tanzlehrer?

Der Ausbildungslehrgang des Verbandes der Tanzlehrer Wiens (VTW) umfasst drei Ausbildungsjahre und schließt mit der Tanzlehrprüfung ab. Grundlage ist die Tanzlehrprüfungsordnung 1997 des Landes Wien.

Die Ausbildung zum Tanzlehrer erfolgt in einer gewerbsmäßig betriebenen Tanzschule. Während der Ausbildungszeit hat der Ausbildungsschüler mindestens zwölf Wochenstunden durch mindestens 32 Wochen pro Ausbildungsjahr beim Unterricht mitzuwirken. Der Ausbildungsschüler ist hiebei zu allen für den Tanzunterricht erforderlichen Tätigkeiten heranzuziehen.

Jeder Ausbildungsschüler ist verpflichtet, während der Ausbildung den Ausbildungslehrgang zu besuchen. Der Ausbildungslehrgang hat mindestens 120 Unterrichtsstunden pro Schuljahr zu enthalten (10 Blockseminare: jeweils Samstag und Sonntag 9.00 -15.00 Uhr).

Die Anmeldung zum Ausbildungslehrgang erfolgt über eine gewerbsmäßig betriebene Tanzschule. Der Ausbildungslehrgang beginnt jeweils im September.

Die Lehrfächer beinhalten insbesondere:

* Grundkenntnisse des Wiener Tanzschulrechtes (6 Jahresstunden):
Wiener Tanzschulgesetz, Wiener Tanzlehrprüfungsverordnung, Organisation der Tanzlehrer in Wien und Österreich.
* Staatsbürgerkunde/Politische Bildung (6 Jahresstunden):
Grundzüge des österreichischen Verfassungswesens und der Verwaltung, des Privat-, Sozial-, Arbeits- und Gewerberechtes, Jugendschutzrecht, Abgabenrecht.
* Psychologie (6 Jahresstunden):
Grundzüge der verschiedenen psychologischen Entwicklungen, Entwicklungspsychologie der Pubertät, Psychologie des Lernens.
* Rock 'n' Roll und Boogie (4 Jahresstunden):
Entstehung und Entwicklung aus musikalischer und tänzerischer Sicht. Grundtechnik, Rhythmus, Musik, Grundschrittarten, Figuren des Österr. Rock 'n' Roll-Leistungsabzeichens, Rock 'n' Roll-Akrobatik.
* Historische Tänze und Volkstänze (4 Jahresstunden):
Menuett, Gavotte, Quadrille, Polonaise, Polka (verschiedene Formen), Rundtänze, Rheinländer, Neubayrisch, Galopp sowie österreichische Volkstänze.
* Geschichte des Gesellschaftstanzes (4 Jahresstunden).
* Umgangsformen (2 Jahresstunden):
Beim Tanz, bei sonstigen geselligen Unterhaltungen, in öffentlichen Lokalen, bei Tisch, Körperpflege, Hygiene.
* Musiklehre (2 Jahresstunden): Grundelemente der Musiktheorie.
* Pädagogik (8 Jahresstunden):
Das österreichische Schulsystem, Bildung, Erziehung, Unterricht, Methodik, Didaktik, Erwachsenenbildung.
* Standardtänze (30 Jahresstunden):
Quickstep, Slowfoxtrott, Wiener Walzer, Waltz, Tango. Alle Figuren in exakter Ausführung, sowie Verbindungen dieser Figuren.
* Latein-amerikanische Tänze (28 Jahresstunden):
Rumba, Samba, Paso Doble, Jive, Cha Cha Cha. Alle Figuren in exakter Ausführung, sowie Verbindungen dieser Figuren.
* Moderne Bewegungstechniken und Modetänze (10 Jahresstunden):
Die aktuellen Bewegungstechniken und Modetänze der letzten Jahre, sowie Square-, Line-, Südamerikanische- und Karibische Tänze.
* Ballett (2 Jahresstunden): Exercise und Schulschritte.
* Rhetorik (8 Jahresstunden).

Für weitere Details wenden Sie sich bitte an eine Tanzschule in Ihrer Nähe.

Langsamer Walzer

entwickelte sich in den 20er Jahren in England aus dem Boston, dessen geradlinige Bewegungen in raumgreifende Drehungen verwandelt wurden. Er gilt als der schwierigste Standardtanz und ist dementsprechend auch der meistgeübte. 
* Charakter des Tanzes: schwingend, weich und rund 
* Takt: 3/4 
* Tempo: 30 
* Musikbeispiel: I wonder why von Curtis Stigers 

Quickstep/Foxtrott

entstand um die Zeit des ersten Weltkrieges. Die Einflüsse der SwingMusik ließen den Quickstep rhythmisch lockerer und damit einfacher zum Tanzen werden. Der Quickstep ist der prickelndste unter den "Standardtänzen": flott in seinen fortschreitenden Bewegungen, quirlig in seinen Hüpfschritten, so daß er heute der beliebteste moderne Gesellschaftstanz ist. 
* Charakter des Tanzes: heiter, lustig und spritzig 
* Takt: 4/4 
* Tempo: 52 
* Musikbeispiel: Nah Neh Nah von Vaya Con Dios 

Slow Fox

ist ein afroamerikanischer Tanz und wird den Standardtänzen zugeordnet. Entstanden zu Beginn dieses Jahrhunderts seit 1963 im Welttanzprogramm. Blues ist ein ruhiger, um 1920 aufgekommener Tanz, mit weichen Bewegungen und Schleichschritten, entlehnt aus dem Foxtrott und mit seinen sanften Melodien auf jeder Party vertreten. 
* Charakter des Tanzes: im Wechsel dynamisch und sanftmütig 
* Takt: 4/4 
* Tempo: 18-32 
* Musikbeispiel: For your babies von Simply Red 

Tango

entstand im 19. Jahrhundert in Argentinien, ist einer der ausdruckstärksten Tänze. Die Bewegungen sind einmal hart, ruckartig, andererseits aber weich fast schleichend. Im Tango steckt Dynamik und Sanfmut zugleich, was auch die Tangomusik zum Ausdruck bringt. Internationale Durchschlagskraft erreichte der Tango um 1900 als Tango Argentino. 
* Charakter des Tanzes: im Wechsel dynamisch und sanftmütig 
* Takt: 2/4 (4/8) 
* Tempo: 33 
* Musikbeispiel: Agatha von Nino Ferrer 

Wiener Walzer

geht auf einen uralten, im Alpenraum beheimateten Volkstanz (Ländler) zurück. Er wurde wegen seiner Ungezügeltheit oft bekämpft, manchmal sogar verboten, feierte zu Beginn des 19. Jahrhunderts auf dem Wiener Kongreß wahre Triumphe. 
* Charakter des Tanzes: rotierend, schwingend 
* Takt: 3/4 
* Tempo: 60 
* Musikbeispiel: Que sera, sera von Doris Day 

Cha Cha Cha

ist eine Abart der Rumba und letztendlich aus dem Mambo entstanden und eigentlich eine künstliche Tanzschöpfung, die erstmals 1953 vorgestellt wurde. Der kubanische Musiker Enrique Jorrin gilt als Schöpfer des Cha-Cha-Cha. 
* Charakter des Tanzes: lustig, frech und leichtsinnig 
* Takt: 4/4 
* Tempo: 32 
* Musikbeispiel: Super trooper von Abba (schon im Vorspiel ist der Takt gut hörbar) 

Rumba

stammt aus dem Mambo-Bolero und ist mit der Habanera verwandt. Der ursprünglich afrokubanische Werbungstanz ist heute der Klassiker unter den Lateintänzen. Dem dortigen Wesen entsprechend sollen die Bewegungen werbend, erotisch, erobernd sein. Die Hüftbewegung spielt dabei eine entscheidende Rolle. Rumba gibt es in 2 Varianten: die schnelle Kubanische Rumba (CubanStyle), auch MamboBolero genannt, und die langsame Square Rumba (SquareStyle), auch RumbaBolero genannt. 
* Charakter des Tanzes: erotisch, sanft und weich 
* Takt: 4/4 
* Tempo: 27 
* Musikbeispiel: How deep is your love von Take That (bzw. den BeeGees) 

Samba

stammt aus Brasilien und ist aus den alten Kreistänzen der Bantu-Neger entstanden und kam 1924 unter dem heutigen Namen über den Ozean. Die große Zeit begann aber erst 1948/49 und wurde in Europa zum variationsreichen Turniertanz entwickelt. 
* Charakter des Tanzes: lebhaft, fröhlich und heiter 
* Takt: 2/4 
* Tempo: 53 
* Musikbeispiel: Volare von den Gipsy Kings 

Paso Doble

stammt aus Spanien, wird aber traditionellerweise den Lateintänzen; zugeordnet. Er symbolisiert den Stierkampf, wobei die Dame nicht etwa den Stier, sondern das rote Tuch ("Capa") des Toreros darstellt. 
* Charakter des Tanzes: heißblütig, scharf und exakt 
* Takt: 2/4 
* Tempo: 62 
* Musikbeispiel: España Cani 

Jive

wurde als Jitterbug um 1940 von amerikanischen Soldaten nach Europa gebracht und war der Tanz der Vor-Beat-Generation, aus dem sich schließlich der Rock'n'Roll entwickelt hat. Die Wesensart wird durch die Boogie-Musik bestimmt. In den frühen Jahren hat man dem Jive nicht viel Gutes nachgesagt. Der Tanzpapst aus London, Alex Moore, hatte 1940 im Ballsaal bis dahin nichts Abscheulicheres gesehen, Sprünge und Kicks wechselten sich mit Purzelbäumen, Heben der Partnerin u.a. ab. 
* Charakter des Tanzes: hart, weich und rhythmisch 
* Takt: 4/4 
* Tempo: 44 
* Musikbeispiel: Secret Love von den Bee Gees 

Disco Fox

Der wilde Tanz der Fünfziger. Mitte der 70er Jahre in der Schrittechnik (Sprungschritt) und in der Akrobatik bis hin zum Doppelsalto weiterentwickelt. Die Basis für den "Nicht-Rock'n'Roll-Sportler" ist der Boogie Woogie. 
* Takt: 4/4
* Tempo: 48-52 

Rock'N'Roll

Der wilde Tanz der Fünfziger. Mitte der 70er Jahre in der Schrittechnik (Sprungschritt) und in der Akrobatik bis hin zum Doppelsalto weiterentwickelt. Die Basis für den "Nicht-Rock'n'Roll-Sportler" ist der Boogie Woogie. 
* Takt: 4/4
* Tempo: 48-52

© DITS. All Rights Reserved.

Please publish modules in offcanvas position.